Zinkanoden Aluminiumanoden
Zinkanoden dienen zum Korrosionsschutz von Edelstahlbauteilen im Salzwasser Schwimmbad bei Edelstahlbauteilen.
Wenn Bauteile aus Edelmetall längere Zeit mit feuchter Luft oder Wasser in Berührung kommen, dann greift Sauerstoff, der im Wasser gelöst ist, das Edelmetall an. Dieser Vorgang wird als Oxidation bezeichnet.
Um Oxidationen zu verhindern, können vorbeugend Zinkanoden eingesetzt werden. Zinkanoden oder auch Opferanoden genannt geben Elektronen ab, dabei wechseln positiv geladene Zink-Ionen in das umgebende Schwimmbadwasser. Da Zinkanoden in der Spannungsreihe negativer als Eisen oder Stahl sind, werden dieses an deren Stelle des Edelstahls zersetzt.
Der physikalischer Hintergrund ist einfach.
Man verbindet man das zu schützende Metall, mit einer Zinkanode. Salzwasser ist ein galvanisches Element und übernimmt als Elektrolyt den Transport der Elektronen. Das Edelmetall ist die Kathode und die Zinkanode fungiert als Anode. Die Zinkanode gibt ihre Elektronen anstelle des Edelstahls an den Sauerstoff ab und oxidiert dabei. Die Anode löst sie sich dadurch im Laufe der Zeit auf und muss irgendwann erneuert werden. Deshalb ist es auch wichtig, Zinkanoden regelmäßig zu kontrollieren. Wenn diese zu mehr als 50 % verbraucht, ist ein Wechsel zu empfehlen.
-
Seite 1 von 1
- 2 Artikel gefunden, zeige Artikel 1 - 2